Heute vor 73 Jahren bewiesen die Menschen in der DDR großen Mut. Was mit Protesten gegen utopische Planvorgaben der SED-Diktatur begann, weitete sich in über 700 Städten zu einem landesweiten Volksaufstand aus. Sie forderten Freiheit, Demokratie und die deutsche Einheit.

Dieser Freiheitswille wurde damals brutal durch sowjetische Panzer niedergewalzt. Die Opfer von damals und das Leid der politisch Verfolgten dürfen niemals vergessen werden. Daher ist dieser Tag weit mehr als nur ein Datum. Der Mut der Bürger von 1953 zeigt uns auch heute, dass die wahre Macht im Staat vom Volk ausgeht und nicht von einer abgehobenen politischen Elite in Berlin oder Brüssel, die meint, die Bürger umerziehen zu müssen. Der Journalist Gabor Steingart schreibt heute im Focus: „Das Volk ist der Souverän: Das galt selbst in Zeiten der DDR-Diktatur. Gegen das Volk kann man auf Dauer nicht regieren, trotz Staatssicherheit und Nationaler Volksarmee“ und empfiehlt Bundeskanzler Friedrich Merz, „nicht gegen das Volk (zu) regieren“.
Deshalb setzen wir uns als AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag seit Jahren u.a. dafür ein, den 17. Juni wieder zu dem zu machen, was er verdient: Zu unserem nationalen Feiertag. Die anderen Fraktionen im Bundestag verweigern diesem so wichtigen Tag der deutschen Freiheitsgeschichte bislang die gebührende Würdigung. Wir verneigen uns vor den Opfern und Helden des 17. Juni 1953. Sie haben es verdient, dass sich Deutschland an sie erinnert.

