đ Unser Grundgesetz wird heute 76 Jahre alt. Und heute jĂ€hrt sich auch ein Tag, der vielen Menschen und mir im Herzen geblieben ist: Vor fĂŒnf Jahren, am Tag des Grundgesetzes, haben wir gemeinsam ein Zeichen gesetzt â nicht gegen den Staat, sondern fĂŒr das, ihn im Innersten zusammenhĂ€lt und wofĂŒr der freie Westen eigentlich steht: Unsere Grundrechte, unsere Freiheit.
âïž Damals hatte der Staat die ZĂŒgel fest angezogen. Grundrechte â Rechte, die keine Regierung uns âgewĂ€hrtâ, sondern die wir als freie BĂŒrger haben â wurden plötzlich behandelt wie Privilegien, die man uns willkĂŒrlich geben oder nehmen konnte.
đ¶ââïžđ¶ââïž Damals, als Panikmache regierte und manche meinten, Freiheit sei ein Luxusgut â sind wir spazieren gegangen. Friedlich und entschlossen. Es waren Menschen, die sich auf das besinnen wollten, was unser Land groĂ gemacht hat: Die Freiheit, zu sagen, was man denkt. Die Freiheit, sich zu versammeln. Die Freiheit, Fragen zu stellen, wenn alle nur gehorchen sollen. Die Freiheit, selbst ĂŒber eine Impfung zu entscheiden.
đ€ Aber wer Fragen stellte, wurde diffamiert. Wer Zweifel Ă€uĂerte, galt als unsolidarisch. Und wer sich auf das Grundgesetz berief, wurde ausgelacht â von Journalisten, die Freiheit nur noch aus der FuĂnote ihrer Pressetexte kannten, und von Politikern, die Grundrechte offenbar nur dann achten, wenn sie ihnen in den Kram passen.
đŁ Ich weiĂ noch, wie ich damals aufgerufen habe, gemeinsam spazieren zu gehen â als Bekenntnis zu unserem Grundgesetz, unseren Grundrechten und unserem SelbstverstĂ€ndnis als freie BĂŒrger eines freien Landes. Manche haben uns dafĂŒr belĂ€chelt, andere bekĂ€mpft.
âïž FĂŒnf Jahre spĂ€ter sehen wir: Vieles, was uns damals als âalternativlosâ verkauft wurde, war schlicht falsch. Gerichte haben Corona-MaĂnahmen gekippt. Studien haben gezeigt, was wir schon damals ahnten. Nach den EnthĂŒllungen aus den âRKI-Filesâ hat sich bis heute kaum jemand ernsthaft entschuldigt. Kein Wort der Reue. Kein Untersuchungsausschuss im Bundestag. Kein EingestĂ€ndnis von Verantwortung. Keine Konsequenzen. Nur Schweigen â und das leise Hoffen, dass wir vergessen. Aber wir vergessen nicht.
đ„ Deshalb erinnere ich an diesen Tag, als wir mit unserem Freiheitsspaziergang in Fulda gezeigt haben: Es gibt in unserem Land noch Menschen, die sich nicht verbiegen lassen. Die Freiheit wird nicht gewĂ€hrt â sie wird verteidigt. Immer wieder. Wir sind damals spazieren gegangen â und wir wĂŒrden es wieder tun.




