Man ehrt hier einen Mann, der die wirtschaftliche Basis unseres Landes systematisch untergraben hat. Dieser Preis ist kein Verdienstorden, sondern ein hämischer Gruß an den deutschen Steuerzahler. Man will uns einreden, Mario Draghi habe den Euro gerettet. Das ist eine glatte Lüge. Draghi hat nicht die Währung gerettet, sondern die Banken und die maroden Haushalte Südeuropas. Und zwar mit dem Geld der deutschen Steuerzahler und Sparer. Er hat den deutschen Wohlstand auf dem Altar einer Schuldenunion geopfert. Über das Target2-System hat er zudem eine Haftungsfalle geschaffen, die uns Deutsche noch über Generationen belasten wird.
Von Ursula von der Leyen bis Mario Draghi ist es nur ein kurzer Schritt in einer Blase, die sich gegenseitig mit Gold behängt, während die Länder Europas in die Krise stürzen. Diese Leute verleihen sich gegenseitig Preise und klopfen sich auf die Schultern, während die normalen Menschen jeden Tag den Preis für ihr Versagen zahlen müssen.
Draghis berüchtigter Satz „Whatever it takes“ wird heute als heroisch verklärt. Dabei markiert der Satz den Moment, in dem die politische Willkür über das Recht triumphierte. Draghi hat die EU-Verträge nicht gedehnt. Er hat sie zerrissen. Die explizite Verbot der staatlichen Finanzierung durch die EZB war ihm völlig egal. Hauptsache der Euro wird „gerettet“. Wer das Recht zertrampelt, um eine politische Agenda durchzudrücken, verdient keinen Preis, sondern eine Anklage.




