Wie viele Personen sind in den letzten fünf Jahren aus dem Gazastreifen nach Deutschland zugezogen und mit welchen Zuzugszahlen rechnet die Bundesregierung für die nächsten fünf Jahre?
Auf meine konkrete und gezielte Fragestellung lautet die Antwort: „Wie viele Personen im Sinne der Anfrage unmittelbar aus dem Gazastreifen nach Deutschland eingereist sind, ist der Bundesregierung nicht bekannt.“
Konkrete Zahlen für den Gazastreifen liegen demnach nicht vor. Die Regierung bezieht sich auf „palästinensische Gebiete“: In der Antwort heißt es, „hilfsweise“ könne man auf Zahlen des Ausländerzentralregisters (AZR) zurückgreifen, die allerdings „nur eingeschränkt belastbar“ seien: Von 2021 bis September 2025 sind rund 4.494 „Personen aus den palästinensischen Gebieten“ nach Deutschland eingewandert:
Die Mehrheit kam über das Asylsystem. Auch hier sehen wir erneut: Wer nach Deutschland kommt und das Wort „Asyl“ ausspricht, darf bleiben.
645 Personen kamen aus „familiären Gründen“ nach. Die Logik ist einfach: Erst kommt der Asylantrag, dann folgt die Kettenmigration der Verwandtschaft auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.
Gleichzeitig fallen die Einreisen über kontrollierte, legitime Kanäle kaum ins Gewicht: 162 Personen wurden aus humanitären oder politischen Gründen aufgenommen. Das sind nur 3,6 %!
Auf meine Frage, mit welchen Zuzugszahlen in den nächsten fünf Jahren zu rechnen sei, antwortet die Regierung mit einer Bankrotterklärung: „Keine belastbaren Aussagen möglich.“ Diese Aussage ist keine ehrliche Einschätzung, sondern die Weigerung, politische Verantwortung zu übernehmen. Die offiziellen Zahlen beweisen: Nur ein Bruchteil kommt tatsächlich aus humanitären oder politischen Gründen zu uns. Das Asylsystem ist der Hauptkanal für die Zuwanderung aus einer der größten Krisenregionen dieser Welt – inklusive Hamas-Terror und Hamas-Sympathisanten.




