Der Chef des Antifa-Vereins „Fulda stellt sich quer“ Andreas Goerke (zugleich Vorstandsmitglied der Fuldaer SPD) kritisiert die Fuldaer Zeitung dafür, dass sie mich im Rahmen einer Pressemitteilung zur Antifa-Gewalt in Gießen hat zu Wort kommen lassen.
Goerke bemängelt mit wohlfeilen Formulierungen die „redaktionellen Prioritätensetzungen“ und dass die Zeitung mein Statement „ohne kritische Einordnung abdruckt“. Bezeichnend für ein gestörtes Verhältnis zur Presse- und Meinungsfreiheit.
Goerke hält die Leser offenbar für zu dumm, um das Gelesene selbst einordnen zu können und sich eine eigene Meinung zu bilden. Es braucht keine linken Presseoffiziere für betreutes Denken, die im Sinne ihrer eigenen Ideologie die Berichterstattung absegnen und darüber entscheiden, welche Informationen für die Bürger die „richtigen“ sind.
Leute wie er wollen bestimmen, was Sie in Ihrer Zeitung lesen dürfen. Wenn eine Zeitung auch mich zu Wort kommen lässt, nennt er es falsche Priorität. Und warum? Weil er andere Meinungen nicht ertragen kann. Weil er lediglich linksgrüne Narrative in der Berichterstattung sehen will.
Bei den linksextremen Ausschreitungen in Gießen wurden 50 Polizisten verletzt. Die AfD-Versammlung in Gießen sollte verhindert werden. Und nun will man Pressemitteilungen von Oppositionspolitikern unterbinden. Entweder man steht für Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit oder man sympathisiert mit einem Milieu, das jede abweichende Meinung mit Einschüchterung, roher Gewalt und Zensur unter dem Deckmantel „redaktioneller Verantwortung und kritischer Einordnung von Inhalten“ unterdrücken will.
Menschen, die sich als Verteidiger der Demokratie aufspielen, sind in Wahrheit Verteidiger der linken Politik, für die es in unserem Land längst keine Mehrheiten mehr gibt.
Ich danke der Fuldaer Zeitung für ihre Berichterstattung, die tatsächliche Vielfalt der Meinungen zum Ausdruck bringt – auch, indem sie den Leserbrief von Herrn Goerke veröffentlichte.




