Auf EU-Ebene geraten nun auch ältere Menschen in den Fokus von Überlegungen, den Zugang zu sozialen Medien zu reglementieren.
Die Vorsitzende des Kultur- und Bildungsausschusses im EU-Parlament, Nela Riehl (Volt), bringt eine Altersobergrenze ins Gespräch. Unter dem Vorwand, Senioren wegen ihrer mangelnden Medienkompetenz vor „Desinformation“ oder KI-generierten Inhalten zu schützen, soll ihnen der Zugang zu den sozialen Medien beschränkt werden.
Die Altersdiskriminierung ist schlimm genug, aber es geht noch weiter: Unter dem Deckmantel der Fürsorge steckt knallhartes machtpolitisches Kalkül. Es geht um die Informationskontrolle über eine der wahlentscheidenden und bevölkerungsstärksten Gruppe in vielen EU-Ländern. Denn für die Administration besteht die Gefahr, dass sich auch ältere Menschen zunehmend von regierungsnahen Medien wie hierzulande dem ÖRR abwenden und sich über andere Kanäle informieren – und sich ihre eigene Meinung bilden.
Dieser Entwicklung will man offenbar entgegentreten. Die Informationsfreiheit soll konterkariert werden, um Einfluss auf die demokratische Willensbildung zu nehmen. Denn wenn auch diese wahlstarke Generation beginnt, ihre Informationen immer mehr aus Kanälen zu beziehen, die nicht der Regierungslinie entsprechen, wächst die politische Konkurrenz weiter und die linksgrüne Hegemonie gerät noch mehr ins Wanken.
Oder anders gesagt:
Sie haben Angst, dass bald auch Oma und Opa nicht mehr so oft ÖRR schauen.
Sie haben Angst, dass bald auch Oma und Opa AfD wählen.
Daher wollen sie unsere Senioren an die digitale Informations-Leine legen. All das in der Verpackung von Fürsorge und „Medienkompetenz“. Und „medienkompetent“ ist der Senior, dessen Meinungsbildung unter Kontrolle des Establishments steht.
PS: Ein leuchtendes Beispiel für „Medienkompetenz“ ist Ursula von der Leyen (CDU), die aus Versehen ihre SMS mit Pfizer zum Impfstoffdeal gelöscht hat…




