Aus vom Verbrenner-Aus!? Von wegen!

Aus vom Verbrenner-Aus!? Von wegen!

Die Schlagzeilen jubeln, die Karriere-Politiker klopfen sich auf die Schulter: Das Verbrenner-Aus sei vom Tisch. Die Wahrheit ist: Sie haben nichts zurückgenommen. Sie haben die ursprüngliche Regelung minimal aufgeweicht. Ein strategischer Schwenk, keine wirklich inhaltliche Kehrtwende. Es entsteht die Illusion einer Reaktion auf öffentlichen Druck, während die zugrundeliegende Agenda unbeirrt voranschreitet. Denn am Ziel der „Klimaneutralität“ will man festhalten.

Friedrich Merz, Ursula von der Leyen und Manfred Weber feiern sich als Retter des Verbrenner-Motors. Schauen wir uns das Kleingedruckte an: Statt 100 % CO2-Reduktion fordern sie jetzt 90 % ab 2035: Die verbleibenden 10 % sind beziehen sich insbesondere auf Plug-in-Hybride, extrem teure Biokraftstoffe mit geschätzten Literpreisen von 7 bis 10 Euro und sogenannte „hocheffiziente Verbrenner“. Was damit genau gemeint ist, kann die Bundesregierung selbst nicht erklären. Bei Biokraftstoffen sei zu erwähnen, dass bspw. nur 9 % des Bioethanol aus Deutschland stammen, der Rest muss importiert werden; ein Auto, betrieben mit tierischen Fetten, bräuchte eine jährliche Fettmenge von 120 Schweinen. Will man das?

Zudem heißt es, Bestandsfahrzeuge seien ja ohnehin nicht betroffen. Oh doch! Denn unberührt vom vermeintlichen, aber nicht tatsächlichen Aus vom Verbrenner-Aus gibt es ja noch die CO2-Steuer. Allein beim Sprit drohen Preissprünge zwischen 20 und 60 Cent pro Liter.

Sie sagen: „Du darfst deinen Benziner oder Diesel behalten.“ Aber die Unterhaltung eines Verbrenners wird künstlich so verteuert, dass ein Großteil der Bevölkerung sich ein normales Auto schlichtweg nicht mehr leisten kann. Wenn Sie zur arbeitenden Bevölkerung gehören, wenn Sie auf Ihr Auto angewiesen sind, um den Lebensunterhalt für Ihre Familie zu verdienen, und wenn Sie vielleicht noch mit Öl oder Gas heizen, dann haben Sie halt Pech gehabt. Während Sie in Brüssel und Berlin Sekt trinken, machen sie den Weg zu Ihrer Arbeit unbezahlbar.

Kurzum: Es ist, als würde man Gaststätten nicht verbieten (mit vom Staat vorgegebener Speisekarte), gleichzeitig aber Trinken und Essen so teuer machen, dass nur noch wenige dort essen können.

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